1. Welche Vorteile bietet mir die Zahlung der Miete per Einzugsermächtigung?

Wir empfehlen, die laufende Miete von Ihrem Giro-Konto einziehen zu lassen. Dies hat den Vorteil, dass auch bei eventuellen Änderungen, zum Beispiel der Erhöhung oder Senkung der Betriebskostenvorauszahlungen, der korrekte Betrag eingezogen wird. Im Übrigen können Sie innerhalb von 6 Wochen den Einzug bei Ihrer Bank zurückfordern. Den Vordruck für die Einzugsermächtigung finden Sie in unserem Formulardepot.

2. Welche Versicherungen sollten bei Bezug einer Wohnung abgeschlossen werden?

Wir empfehlen allen unseren Mietern eine Hausratversicherung und eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen.

Die Hausratversicherung ersetzt in der Regel Schäden durch folgende Gefahren:

  • Feuer
  • Leitungswasser
  • Einbruchdiebstahl
  • Sturm und Hagel

die Ihr persönliches Hab und Gut beschädigen, wie zum Beispiel:

  • Möbel
  • elektrische Geräte (Fernseher, Stereoanlage etc.)
  • Wertsachen
  • Kleidung
  • Teppiche usw.

Die private Haftpflichtversicherung ersetzt Personen- oder Sachschäden, die Dritte erleiden und Sie zu vertreten haben.

Lässt zum Beispiel Ihr Kind beim Prinzessinspiel Muttis Parfumflasche in das Waschbecken fallen, und geht dieses zu Bruch, so können Sie eine Schadensmeldung bei der Versicherung einreichen.

3. Ich bin erst im IV. Quartal des Jahres eingezogen; habe so hohe Heizkosten, dass ich nachzahlen musste - das kann doch nicht stimmen!?

Die monatliche Vorauszahlung für Heizung ist ein Durchschnittswert, der sich aus der Kalkulation für ein komplettes Jahr ergibt. Nun ist der Heizungsbedarf während eines Jahres sehr unterschiedlich; im Sommer wird fast nur für die Warmwasserbereitung Heizenergie verbraucht. Zieht also jemand zum Ende des Jahres - zu einer Zeit hohen Heizbedarfs - ein, so sind die Heizkosten für diesen Zeitraum höher als die Vorauszahlungen. In solchen Fällen werden häufig Nachzahlungen erhoben. Es ist jedoch verwaltungstechnisch unmöglich, jeden Monat unterschiedliche Vorauszahlungsbeträge für Heizung vom Mieter zu verlangen. Im Laufe eines Jahres gleichen sich unterschiedlich hohe Heizkosten und konstante Vorauszahlungen aus.

4. Ich möchte meine Wohnung kündigen, was muss ich beachten?

Bei der Beendigung eines Mietverhältnisses müssen Sie auf folgendes achten:

Kündigungsfrist:
Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen ist eine Kündigung bis spätestens zum dritten Werktag eines Kalendermonats für den Ablauf des übernächsten Kalendermonats schriftlich beim Vermieter einzureichen (Datum Posteingang bei uns).

Zugang der Kündigung:
Die Kündigung ist eine empfangsbedürftige Willenserklärung, das bedeutet, dass Sie dafür Sorge tragen müssen, dass die Kündigung uns auch wirklich erreicht. Damit der Monat, in dem die Kündigung zugeht, auch zur Kündigungsfrist gezählt werden kann, schauen Sie, dass Ihre Kündigung spätestens bis zum dritten Werktag bei uns eingeht.

Eine Kündigung per E-Mail, Fax, Telegramm oder gar mündlich ist unwirksam. Eine Kündigung muss immer schriftlich erfolgen und alle Mieter, die im Mietvertrag aufgeführt sind, müssen unterschrieben haben.

Kündigungsformular (PDF)

5. Wann erhalte ich meine Mietsicherheit zurück?

Sobald Sie die Wohnung und Schlüssel ordnungsgemäß an uns übergeben haben, veranlassen wir die Auszahlung Ihrer Mietsicherheit. Die Auszahlung kann jedoch frühestens nach Ablauf der Kündigungsfrist erfolgen. Da nach der Kündigung noch eine Betriebskostenabrechnung aussteht, behalten wir einen geringen Betrag ein. Dieser Betrag wird nach Abrechnung der Betriebskosten verrechnet bzw. ausgezahlt. Um einen schnellen und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, ist es wichtig, dass Sie ihre aktuelle Bankverbindung bei der Endabnahme angeben.

6. Kann ich früher ausziehen, wenn ich einen Nachmieter stelle?

Die Möglichkeit besteht. Sollten Sie einen Interessenten für Ihre Wohnung haben, ist es wichtig, dass dieser sich zeitnah bei uns meldet. Da wir bei Kündigung die Wohnung sofort erneut anbieten, kann es nämlich immer wieder dazu kommen, dass die Wohnung  bereits vermietet ist. Auch kann es ein, dass wir Interessenten aus Gründen, die in seiner Person liegen, ablehnen müssen.

7. Mein Nachbar hält sich nicht an die Hausordnung. Was kann ich tun?

In diesem Fall sollte uns die Störung in schriftlicher Form mitgeteilt werden. Bitte vergessen Sie nicht auch Datum, Uhrzeit, Dauer und Art der Störung zu notieren. Falls es Zeugen gibt, ist es hilfreich, wenn diese die beschriebenen Unzulänglichkeiten mit ihrer Unterschrift bestätigen. Das ist wichtig, falls es hier zu einer Abmahnung oder evtl. einer Kündigung kommt.

8. Was tun bei Ruhestörung

Wir raten Ihnen: Suchen Sie zunächst das persönliche Gespräch! Bitten Sie den Störenfried, die Ruhestörungen einzustellen. Sollte Ihr Nachbar dennoch weiterhin Lärm verursachen, ist es erforderlich, dass Sie genau notieren, wann, wie lange und in welcher Form oder mit welchem Wortlaut die Störung auftritt. Wenden Sie sich dann mit diesem sogenannten „Lärmprotokoll“ an das für Sie zuständige Kundencenter. Bitten Sie auch andere Nachbarn, die sich ebenfalls gestört fühlen, es Ihnen gleich zu tun. Das schafft mehr Objektivität bei der Einschätzung der Situation und sorgt für mehr aussagekräftige „Beweise“.

9. Mein Nachbar führt die Hausreinigung in der vorgesehenen Zeit nicht aus.

Sollte es nicht möglich sein, die Angelegenheit „unter Nachbarn“ zu klären, wenden Sie sich bitte gleich am Montag bei uns. Wir werden überprüfen, ob ein Versäumnis der Hausreinigung vorliegt und falls erforderlich Ihren Nachbarn auffordern, die Reinigung nachzuholen. Gern unterbreiten wir Ihrer Hausgemeinschaft auch ein Angebot, falls Sie zukünftig die Durchführung der Hausreinigung durch eine Firma wünschen.

10. Ich möchte mir ein Haustier anschaffen. Was muss ich tun?

Soweit es sich nicht um Kleintiere wie Fische, Hamster oder Vögel handelt, muss die Haltung von Haustieren (Hund, Katze, etc.) durch uns genehmigt werden. Dazu ist ein schriftlicher Antrag  erforderlich, der eine detaillierte Beschreibung des Tieres (Rasse, Alter, Größe bzw. zu erwartende Größe) und vorzugsweise auch ein Foto enthalten sollte. Die Haltung von Kampfhunden ist generell untersagt. Das Formular für die Tierhaltung finden Sie ebenfalls bei unseren Formularen.

Antrag zur Tierhaltung (PDF)

11. Ein Angehöriger kommt ins Pflegeheim. Kann ich seine Wohnung sofort kündigen?

Grundsätzlich gilt auch in diesem Fall die gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten. Sollte es dem eigentlichen Mieter aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein, die Kündigung persönlich zu unterschreiben, kann diese durch einen Bevollmächtigten oder den gesetzlichen Vertreter vorgenommen werden. Die Vollmacht ist nachzuweisen und der Kündigung beizufügen.

12.Bin ich als Wohnheimbewohner verpflichtet, die Rundfunkgebühr bzw. den Rundfunkbeitrag zu entrichten (ehemals „GEZ“)?

Stand 1. April 2015

Seit dem 1. Januar 2013 gibt es den Rundfunkbeitrag. Dieser ersetzt die bisherigen Rundfunkgebühren – daher wurde auch die ehemalige Gebühreneinzugszentrale (GEZ) in „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ umbenannt. Für jede Wohnung wird pauschal ein Beitrag berechnet, so dass grundsätzlich jeder Haushalt monatlich 17,50 € zahlen muss, und zwar gleichgültig, ob überhaupt Geräte im Haushalt zur Verfügung stehen und genutzt werden. Damit sind dann sämtliche Nutzungsarten abgedeckt, also auch das Radio im Auto. Der Beitrag ist jeweils für drei Monate zu entrichten.

Um den Umgang mit dem Rundfunkbeitrag zu erleichtern, werden die aus studentischer Perspektive wichtigsten Fragen hier beantwortet (auch wenn es natürlich nicht möglich ist, sämtliche Konstellationen abzubilden):

Wer muss zahlen?

Den Beitrag schuldet die Wohnungsinhaberin oder der Wohnungsinhaber. Das ist jede volljährige Person, die dort tatsächlich wohnt, ganz gleich welcher Nationalität. Da Abgrenzungsschwierigkeiten „vorprogrammiert“ sind, gelten grundsätzlich jede Mieterin und jeder Mieter sowie alle, die in der Wohnung gemeldet sind, als Inhaberin oder Inhaber der Wohnung.

Gibt es – wie bei einer Wohngemeinschaft oder Wohngruppe – mehrere Inhaberinnen und Inhaber, so haften sie gesamtschuldnerisch. Das bedeutet, dass grundsätzlich jede und jeder der Mieterinnen und Mieter für die Zahlung herangezogen werden kann und den Betrag vollständig zahlen muss; untereinander besteht dann eine Ausgleichspflicht.

Umgekehrt bedeutet dies: Je mehr beitragspflichtige Bewohnerinnen und Bewohner in einer Wohngemeinschaft zusammen wohnen, desto geringer ist die Summe, die jede und jeder Einzelne anteilig zahlen muss.

Übrigens: Es spielt keine Rolle, dass alle Mitbewohnerinnen und Mitbewohner einen eigenen Mietvertrag haben.

Was ist eine „Wohnung“?

Grundsätzlich zählt als Wohnung im beitragsrechtlichen Sinne jede baulich abgeschlossene Raumeinheit, die

  • zum Wohnen oder Schlafen geeignet ist oder genutzt wird (Bad und Küche muss es also nicht geben) und
  • durch einen eigenen Eingang unmittelbar von einem Treppenhaus, einem Vorraum oder von außen – also nicht durch einen anderen Wohnraum – betreten werden kann.

Zählen Wohnplätze in Studentenwohnheimen als „Wohnungen“?

Das kommt drauf an, denn hier ist zu unterscheiden:

Einzelapartments gelten als einzelne Wohnungen, wenn sie von einem allgemein zugänglichen Flur abgehen, unabhängig davon, ob sie über ein eigenes Bad oder eine Küche verfügen. Hier muss grundsätzlich jede einzelne Mieterin und jeder einzelne Mieter monatlich 17,50 € bezahlen.

Ausnahme: Empfängerinnen und Empfänger von BAföG-Leistungen können sich befreien lassen.

Wohngruppen und Wohngemeinschaften oder Doppelapartments werden in aller Regel jeweils als eine Wohnung anerkannt. Nach dem Grundsatz „Eine Wohnung – ein Beitrag“ muss jeweils nur eine Person zahlen, ganz gleich wie viele Personen dort leben.

Hierbei gilt:

  • Pro Wohngemeinschaft muss eine volljährige Person angemeldet sein und den Rundfunkbeitrag bezahlen. Wer das sein soll, kann die Wohngemeinschaft selbst entscheiden. Alle anderen Bewohnerinnen und Bewohner, die eventuell auch noch angemeldet sind, können (und sollten!) sich abmelden.
  • Es kann auch eine ganze Wohngemeinschaft befreit sein, nämlich wenn alle Bewohnerinnen und Bewohner die Voraussetzungen für eine Befreiung erfüllen, zum Beispiel weil alle BAföG erhalten. In diesem Fall ist es unerheblich, wer die Wohnung anmeldet und den Antrag auf Befreiung stellt.
  • Erfüllen nur manche Bewohnerinnen und Bewohner die Voraussetzungen für eine Befreiung, müssen (nur) die anderen den Beitrag zahlen; es gilt wieder das Prinzip der Gesamtschuld. Wer also als einzige Person die Befreiungsvoraussetzung nicht erfüllt, hat Pech und muss sich anmelden und allein den Rundfunkbeitrag für die (komplette) Wohnung zahlen.

Zimmer einer „Flurgemeinschaft“ – also Einzelzimmer mit Etagenküchen und Etagenbädern sowie einer Etagenzugangstür – werden vom Beitragsservice grundsätzlich jeweils als eine beitragspflichtige Wohnung bewertet. So sieht es auch das Hamburger Verwaltungsgericht in einer ersten, allerdings (noch) nicht rechtskräftigen Entscheidung hierzu. Letztlich kann es aber auf den Einzelfall ankommen...

Tipp: Ein Versuch ist es wert, die jeweilige Etage erstmal nur als eine Wohnung anzugeben. Allerdings sollte man sich nicht darauf verlassen und sicherheitshalber 17,50 € pro Monat „zur Seite legen“, bis der Beitragsservice die jeweilige Etage endgültig als eine Wohnung anerkennt.

Faustregel: Sind Räumlichkeiten eines Studentenwohnheims so gestaltet, dass sie denen einer privaten Wohnung oder Wohngemeinschaft ähneln, ist jeweils nur ein Beitrag zu zahlen!

Kann man von der Beitragspflicht befreit werden?

Ja! Wer Sozialleistungen – also insbesondere BAföG – bezieht, kann sich auf Antrag von der Zahlungspflicht befreien lassen. Die Befreiung gilt dann auch für Ehegatten und bei offiziell eingetragenen Lebenspartnerschaften; leben unverheiratete Paare zusammen, von denen nur der eine Teil von der Beitragspflicht befreit ist, wird der andere aber vom Beitragsservice „zur Kasse“ gebeten.

Hinweis: Die Befreiungs- sowie Ermäßigungsmöglichkeiten sind in § 4 des Rundfunkbeitragsstaatsvertrages (RBStV) abschließend aufgelistet. In seltenen Ausnahmefällen kann man aber auch befreit werden, wenn ein sog. Härtefall vorliegt. Das betrifft insbesondere diejenigen, die keine BAföG-Leistungen erhalten, weil sie die Bedarfsgrenze zwar überschreiten, jedoch nur um weniger als 17,50 €.

Wie kann man sich von der Beitragspflicht befreien lassen?

Der Antrag auf Befreiung ist schriftlich zu stellen. Unter www.rundfunkbeitrag.de ist ein Online-Formular verfügbar, dass Schritt für Schritt durch den Antrag führt. Am Ende der Eingabe muss das Formular ausgedruckt und unterschrieben werden und ist mitsamt den erforderlichen Nachweisen – wie zum Beispiel den aktuellen BAföG-Bescheid im Original oder dessen beglaubigte Kopie – auf dem Postweg an ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice in 50656 Köln zu schicken; wer in einer Wohngemeinschaft wohnt, muss darüber hinaus auch noch die Namen aller Mitbewohnerinnen und Mitbewohner mitteilen.

Kann man befreit werden, wenn der Wohnheimplatz lediglich der Nebenwohnsitz ist?

Nein, der Beitrag wird pro Wohnung bezahlt und nicht pro Person. Wer also mehrere Wohnungen hat, zahlt auch grundsätzlich mehrfach.

Sind ausländische Studierende befreit?

Nein, es gibt keine Sonderregelungen für ausländische Studierende, auch nicht für Stipendiatinnen und Stipendiaten oder Studierende in Austauschprogrammen (z.B. Erasmus).

Wer muss in Wohngemeinschaften zahlen und was bedeutet „gesamtschuldnerisch“?

Die (beitragspflichtigen) Bewohnerinnen und Bewohner von Wohngemeinschaften sind sog. Gesamtschuldner. Das bedeutet, dass der Rundfunkbeitrag zwar nur einmalig, aber vollständig – von jedem Bewohner oder jeder Bewohnerin verlangt werden kann. Wer den „Schwarzen Peter“ zieht, kann dann von den anderen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern deren Anteil verlangen, muss aber im schlimmsten Fall dem Geld „hinterherrennen“ und erhält es womöglich nicht.

Komplizierter wird es, wenn einzelne Mitbewohnerinnen oder Mitbewohner – beispielsweise weil sie BAföG-Leistungen beziehen – von der Beitragspflicht befreit sind; die können dann nicht herangezogen werden.

Beispiel: Eine Wohngemeinschaft bestehend aus vier volljährigen Studierenden, von denen eine oder einer BAföG-Leistungen erhält. In diesem Fall gibt es drei beitragspflichtige Personen in der Wohnung. Von diesen dreien wird eine oder einer herangezogen, den Beitrag zu zahlen, und zwar die volle Summe. Nun kann der- oder diejenige jeweils 5,83 € (ein Drittel von 17,50 €) von den beiden anderen beitragspflichtigen WG-Mitgliedern verlangen, aber auch nur von diesen beiden, denn die BAföG-Empfängerin oder der BAföG-Empfänger bleibt außen vor, weil sie oder er wegen der Befreiung ja ohnehin nichts zahlen müsste.

Können Wohngemeinschaften selbst bestimmen, wer den Beitrag zahlt?

Ja! …aber wenn sich niemand hierfür in der Wohnung findet, kann sich letztlich der Beitragsservice eine Person aussuchen.

Hinweis: Es funktioniert übrigens nicht der „Trick“, dass eine Wohngemeinschaft einfach eine BAföG-Empfängerin oder einen BAföG-Empfänger benennt, so dass wegen der Beitragsbefreiung letztlich niemand zu zahlen braucht. Es müssen nämlich alle Beitragspflichtigen genannt werden.

Kann der Vermieter – also das Studentenwerk – den Rundfunkbeitrag übernehmen und dies über die Miete oder die Betriebskosten anteilig umlegen?

Nein! Das ist schon mietrechtlich nicht möglich.

Wie kommen die Rundfunkanstalten und der Beitragsservice an die Mieterdaten?

Durch die Meldebehörden, denn diese übermitteln zur Bestands- und Ersterfassung die Daten aller volljährigen Personen an die jeweils zuständige Landesrundfunkanstalt. Zu diesen Daten zählen unter anderem Name, Geburtsdatum, Familienstand, gegenwärtige und letzte Anschrift sowie der Tag des Einzugs in die Wohnung. Darüber hinaus haben die Wohnungsinhaberinnen und -inhaber selbst Auskunfts- und Anzeigepflichten gegenüber den zuständigen Landesrundfunkanstalten.

Übrigens: Zwar können auch vom Vermieter Auskünfte über die Mieterinnen und Mieter verlangt werden. Dies gilt aber nur, wenn nachweislich keine andere Möglichkeit besteht, festzustellen, wer eine konkrete Wohnung bewohnt, und das dürfte nur äußerst selten der Fall sein.

Welche Auskunftspflicht hat man selbst?

Jede Wohnungsinhaberin und jeder Wohnungsinhaber muss sich eigenständig anmelden und Änderungen seiner Daten mitteilen; dies kann online über www.rundfunkbeitrag.de gemacht werden.

Ausnahme: In Wohngemeinschaften gilt dies nicht, wenn bereits ein anderer Mitbewohner oder eine andere Mitbewohnerin angemeldet ist und den Beitrag zahlt.

Kann ich mich „drücken“ und was passiert, wenn ich nicht zahle?

„Schwarzseher“ können sich nur noch schwerlich vor der Zahlung „drücken“. Kam man früher relativ leicht um die Gebührenzahlung herum, weil die damalige GEZ nachweisen musste, dass gebührenpflichtige Rundfunkgeräte vorhanden waren, muss man nun selbst nachweisen, dass nicht einmal die Möglichkeit besteht, Rundfunk zu empfangen – und dies ist wiederum nahezu unmöglich, so dass der Beitrag entrichtet werden muss, wenn man nicht befreit ist.

Achtung! Vorsätzliches oder fahrlässiges Nichtzahlen gilt als Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Können beschäftigte des Beitragsservice oder der Rundfunkanstalten Zutritt zu Wohnungen verlangen?

Nein, durften sie nie und dürfen es nicht! Ein Betreten von Wohnungen ist auch gar nicht nötig, da der Beitrag ja unabhängig davon erhoben wird, ob oder wie viele Geräte vorhanden sind, so dass keine Kontrollen erforderlich sind.

Wo erhalte ich weitere Informationen?

Am besten direkt beim ADR ZDF Deutschlandradio Beitragsservice, entweder im Internet unter www.rundfunkbeitrag.de oder wochentags von 7:00 bis 19:00 Uhr über deren gebührenpflichtige Hotline 01806 99955501.

Informationen für Studierende (PDF)

Öffnungszeiten

Mo. - Do. 08:00 - 18:00 Uhr
Freitag 08:00 - 16:00 Uhr
Samstag 10:00 - 13:00 Uhr

Besichtigungstermine auch außerhalb der Öffnungszeiten

Kontakt

HEAG Wohnbau GmbH
Bad Nauheimer Str. 4
64289 Darmstadt


Tel. 06151 3600 - 300
Fax 06151 3600 - 350
E-Mail: info@heagwohnbau.de

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